Bundesforschungsanstalten: Auch 2007 Anbauversuche zur Koexistenz

Das Forschungsprogramm Koexistenz wird auch 2007 mit praktischen Feldversuchen fortgesetzt. In diesem Jahr wird dazu an fünf Standorten auf einer Fläche von insgesamt 22,8 Hektar gentechnisch veränderter Bt-Mais angebaut. Wie schon in den Vorjahren zielen die Versuche darauf ab, geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Koexistenz des Anbaus von gentechnisch verändertem und konventionellem Mais zu entwickeln und auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen. Dabei geht es etwa um Mindestabstände oder den Einfluss von Zwischenkulturen.

Das von der damaligen Verbraucherministerin Renate Künast initiierte Forschungsprogramm wird von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) koordiniert. An der Versuchsdurchführung sind mehrere Forschungseinrichtungen von Bund und Ländern beteiligt. Die 2005 begonnen Feldversuche sollen bis 2009 weitergeführt werden. Derzeit sind auch bei anderen Kulturarten Feldversuche zur Koexistenz in der Diskussion. Gerade bei Raps sei es wichtig, "lange vor der Zulassung gentechnisch veränderter Sorten mit der Koexistenzforschung zu beginnen", so FAL und BBA (Biologische Bundesanstalt) in einer gemeinsamen Presseerklärung. Bei der Ernte können beträchtliche Mengen an Rapssamen auf dem Feld verbleiben und über mehrere Jahre im Boden überdauern.



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